Vielleicht könnte es ja folgende Schichtung geben, quasi:
 
Der Raum.
Echter Müll (  So Bodenschmodder, Stroh, Styrokugeln ...)
Kunstvoll arrangierter Müll (Bodenschmodder, Stroh, Styrokugeln ...)
Bearbeiteter Raum: Farbzonen am Boden, Durchbrochene Wand ...
Möbel.
Arbeiten an oder in Möbeln (Fernseher = in Möbel) oder bei

 

 

"Ein Ganzes, keine Zusammenstellung.

Die Grenzen zwischen den Arbeiten lösen sich auf.

Universelle Verschmelzung

... "
 

 

AD Produktfotos DinA3 ?

danke für die Antwort.

Lass und dann die 5 Mio machen.

Reicht es, wenn ich am Montag zu euch ins Büro komme?

Sattelt die Pferde
Auf mit Gebrüll
Hinaus in den Osten
Zu Freiheit und Müll



---- Andreas Woller schrieb ----

 
jetzt geht´s los.
die glaskuppel wird gebaut
in san diego wurden bereits arbeiter in organgenen anzügen gesichtet
die schwarzen horden sammeln sich in den ruinen des industriellen zeitalters
kappt eure internetverbindung!

 
 

 

das große Paket mit vielen hübschen  selbstreferenziellen Schleifen schmücken

 

Flo, Jens: Könnte mir die Disko Fotos gut in der Reihe vorstellen.
Vielleicht dann auch so in Din A 4
 
Ausserdem könnte man hier auch ein Loch in die Wand machen, die Wand ist aus Holz. Dahinter sind dann noch Räume.
Die Öffnung könnte dann wieder ein Bild in der Reihe sein, vielleicht mit Glas davor.
Den Raum dahinger könnte man farbig ausleuchten.
 

der raum ist winzig man sieht ihn im schlaf in weiter ferne

 

kugeln auf einer fläche und zwischen Flächen.

Nämlich fleischige Folie, transparent.

 

kugeln die durch wände gehen

kugeln die einer anderen raumordnung angehören

 

Teppich

Teppich

 

fahrt von der disko in einen langen schwarzen tunnel, passend dazwischen ein loch im horizont

 

es soll kein bonbon sein, sondern wie ein in die jahre gekommener friseursalon

 

ein rechter winkel verwandelt mühelos müll

 

der beistelltisch erinnert an eine Skulptur, eins zu eins

 

glänzende platten (metallisch) ruhen auf kugeln (oh edles holz)

 

foto vom boden am boden zu einfach oder gerade nicht

 

echt bemalte berge: ein tisch

 

im rosa licht, im rosa licht, da

 

der barocke schönheitsfleck, (Assoziation: schundschicksal): es bedarf x % slickness um ein signifikantes objekt zu erzeugen

 

wie ein gemälde, aber reiner zufall. als Tisch an einem sofa mit spiegel. der zeigt neonlicht

 

hautiger sack, schwarze muschel aus spanien, kakteen aus griechenland,

 

lager, loft, lampe, lampedu (die unbedingt zu vermeidende assoziation)

 

ein müllhaufen arbeit. sehr schlüssig verfugt. installation in der tat.

 

immer noch keine gute masse. zwei jahre trotzdem ganz froh

 

allzweckmasse für beliebige rundungen, stabil, billig, erst wie knete dann fest, gesund, in verschiedenen farben,

 

alles muss raus jetzt noch mal viel rein wie eine carry markt oder wie eine wohnung für ganz reiche. jedenfalls strahlen, blinken und leuchten

 

wie hinein gefault und auch wie schöner wohnen im großen stil

A Durch das Fernrohr sieht man Schaumstoff berg modell / wollte das mit buch von eva kombinieren, so dass man etwas aus dem buch im fernrohrt sieht. buch text als audio vielleicht am fernrohr

Er der Taube eröffnet die Reihe der Hohlen |

Reden sehr glänzend. Fingen wir nur das Profa-|

ne ein, Brocken mit Maden. Ein |

Brunnen in der Mitte ge-|

gen die Enge. Der Schlamm aus verschiedenen |

Zeiten liegt über der keinen Rede, überragt von {einer} |

Not{ruine}. Kuriose Zoten sind Überreste fürst-

|licher Spielereien

{. Am Ende Hund}

 

"Wir gestalten die ganze mittlere Etage als eine Art "Loft" mit Einrichtung, in dem es Dinge gibt, die wirklich eher wie Möbel funktionieren und andere, die im traditionellen Sinne Kunstwerke sind.( Erste Titelassoziaton: Exile on Mainstreet)
Die Fotos, Bilder, Objekte usw., die die verschiedenen Leute bringen, würden alle in diese Gesamtinstallation integriert werden. Alles ist irgendwie ein Einrichtungsgegenstand und irgendwie ein Kunstwerk. Nur so als Beispiel: Ein großes Foto vom Jens hängt in dem Paravent
den Michi Melina und Ich für den Kunstpavillon gebaut haben. Davor ein Teppich. Auf dem Teppich ein Hund vom Cheesy. Dann ein Stabil und Schön artiges Sofa. Also jetzt wirklcih nur als Beispiel.
Es gibt einen Haufen Fernseher, auf denen die Filme laufen, die in der Fabrik entstanden sind.
Es könnte auch die "Möbel" geben, die Melinagebaut hat.
An den  Wänden würde es überhaupt nichts geben, oder das Ganze wächst irgendwie an die Wände ran. Eine dichte Verbindung von allem.
Sitzgelegenheiten, Bar usw. alles was man für die Eröffnung braucht, könnten vielleicht in die Installation integriert werden.
Man könnte den Boden in komischen Farbzonen streichen, darauf wieder Tepich in irgendwelchen Formen und so.
Bilder hängen vielleicht auch als zustätzliche Raumteiler von der Decke.
Das Ganze Ensemble könnte auch das Einzige sein, was beleuchtet ist.
Es könnten bei den Sitzgelegenheiten Dinge ausliegen wie: Künstlerbücher aber auch echte Zeitschriften, wie die AD oder so.
Ich finde, der Flo sollte unbedingt seine Diskoparty Fotos mitbringen."

 

 

 

Künstlerbücher (Ben usw.)

Echte Wohnzeitschriften

Ausstellungstext

...

Die AD, in dem das Foto drin ist,

das auch als Bild in der Ausstellung

auftaucht?

 

Eva löscht ja das Buch "Schlösser und Schicksale", eine Autobiografie von einem Kunsthistoriker, in der bayrische Sehenswürdigkeiten beschrieben werden.
Sie löscht es so, dass eine Art eigene Biografie übrig bleibt.
Ein Fragment davon passt zufällig recht gut auf die Ausstellung
 

 

 

Hutu John Mokum ist einer der Künstler, die bei dem letztjährigen Faschingsfest mit dem Motto "Vernissage" ausgestellt haben. Das Original von damals wird Teil der Ausstellung sein. Es befindet sich bis dato nach wie vor an seinem ursprünglichen Ort in Melina Hennickers Wohnung. Hutu John Mokum fertigt sehr kleine monochrome Bilder an.

 

 

Das, was da ist, bevor ein Mensch irgend etwas verändert. Die Natur. Oder wie man es nennen mag. Auf der anderen Seite eine Wohnungseinrichtung. Und im Gegensatz dazu ein Müllhaufen. Dazwischen irgendwo: Die Messiwohnung, die verlassene ruinenhafte Wohnung, die total herunter gekommene Wohnung. Beim Müllhaufen und der Einrichtung aus der Wohnzeitschrift handelt es sich um Artefakte, um vom Menschen neu geordenete Materie. Von unserem kulturellen Standpunkt aus erkennen wir da natürlich wichtige Unterschiede. Die Kultur umgibt ums wie die Atemluft und deshalb wiegen kulturelle Unterschiede für uns oft sehr schwer. Aber zurück zur fundamentalen Betrachtung. Was ist der Unterschied zwischen dem Müllhaufen und dem Interieur? Es handelt sich um eine andere Form von Ordnung. Das Interieur weist eine höhere kategoriale Differenzierung auf. Dazu kommen Zonen der Homogenität, Homogenität der Form, der Farbe, der Textur usw. ....

Die Übergänge sind fließend. Oft reicht ein kleiner Eingriff um ...

Diese spezielle Ordnung ist äußerst instabil. Ein beständiger Energieaufwand ist nötig, um sie zu erhalten. Es ist als hätten die Menschen mitten in der Natur einen riesigen Turm errichtet, und stets sind ein Drittel aller Lebenden damit beschäftigt, ihn zu stützen, weil er nämlich immerzu um zu fallen droht.

Man denke nur an Staub.

Man denke an die alles zersetzende Kraft von Wasser.

Besagte Ordnung ist ein wichtiges soziales Signal. Es sagt viel über deinen Platz in der Hierarchie und deine Fähigkeit im Einklang mit den herrschenden Normen zu leben.

Sie ruft dehalb das Überich auf den Plan und hat Macht über die Gefühle.

...

Nun zum Unterschied zwischen Müllhaufen und Installation/Kunst ...

Beimischungsgrad von Ordnung.

...

... empfinde körperlich die Last diesen Turm zu stützen wie der Typ bei Dostojewski die Bewegung der Erde und damit das Verinnen der Zeit, wie er da immerzu auf dem Boden liegt ... ich weiß nicht mehr genau wo ...

jedenfalls wenn alles vollständig slick ist ...

man kann sich irgendwie an so eine Umgebung abgeben, man wird, na ja,

der Zeit enthoben, wobei das sicher eine Scheinlösung ist, womit ich jetzt nicht sofort sagen will, dass wir in den Wald zurück sollen

...

aber es wäre sicher schön im Wald

...

 

 

Produktion von Skiern. Konkurs. Verkauf der Immobilie an die Firma Meindl. Einer, der Besitzer hätte werden können, wurde lieber Zen Priester.

Ort einer lokalen Off-Szene in den 80ern. Politisches Theater, Bands, Malerei. Nach der Wende 9 russische Künstler. Viele Jahre Leerstand. Ausserdem war da noch irgendwas mit Auto Tuning. Dann Ich. Jetzt Abriss und Bau von Wohnungen.

 

 

 

 

Möbel - Stücke, Wohnen, Leben, Da ein Bild und hier der Hund. Gemalte Dielen.
Ein strenges Dreieck. Ach wie schön der Gummi spannt. Ich höre schon den Klang, - riechts hier nach Kaffee?

Unsere Ausstellung finden Sie im hinteren Drittel.
Doch vorher gehen Sie bitte durch diese Taschen hier. Jawohl durch diese Taschen durch.

Those bags are heavy, but look at these colors!
"Attention! Please mind the carpet's edge."
 
Wenn Sie möchten, dann legen Sie sich doch nun bitte dort hin
Für ihr visuelles Wohl wird bestens gesorgt sein. Schauen Sie doch mal!
Fühlen Sie sich einmal wie zu Hause. Lassen Sie los, kommen Sie an. Ist das nicht genau das, was Sie jetzt brauchen? " A dream of better living"
Und dann mit dem Fernrohr auf zu neuen Welten.
 
"Marianne, sind wir das da vor dem Auto?"
Die Zeiten waren wild und die Röcke noch viel kürzer, aber das störte uns nicht. "Mein Papa war der beste, das sieht man an seinem dreier BMW. Hier ist er, schau! Ich bin die da. Da, an der Motorhaube."
Ich meinte fast den Beat zu spüren, als ich bei der Fotografie stand. Du sagtest mir den Lightdome, den würdest du nie vergessen. Über den Wipfeln der Tannen sahst du sein Licht tanzen. Die Formen, die es warf in den verhangenen Himmel. Meine Zigarette war erloschen.
 
Es kann schon sein, dass da jetzt noch Tiere drin sind.
Aber die Formen, die Zeichen, die sind doch schon so klar.
 
"Also wie geleckt, sag ich immer, wie geleckt dieser Boden."
 
In diesem Sinne:
Wir würden uns freuen Sie bei uns begrüßen zu dürfen.